NexDock 2026 Test: Bestes Lapdock für Samsung DeX?

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NexDock 2026 Test: Bestes Lapdock für Samsung DeX?

Zwei Wochen im Alltag — Ein echter Test

Wir haben das NexDock 2026 zwei volle Wochen lang getestet: zunächst mit dem Samsung Galaxy Fold 5 unter Samsung DeX, dann einige Tage mit dem Fairphone 5 unter Ubuntu Touch. Kein schnelles Unboxing, kein Datenblattvergleich — echter Alltagseinsatz, unterwegs, im Homeoffice, die Art von Test, die zeigt, ob man das Gerät wirklich jeden Tag dabei haben möchte.

Kurze Antwort: meistens ja.

Verarbeitungsqualität: Endlich dem Preis angemessen

Hier hat NexDock den größten Sprung nach vorne gemacht. Die Vorgängergeneration wirkte funktional, aber etwas billig — man spürte immer den Kompromiss. Das 2026-Modell fühlt sich wie ein richtiges Gerät an. Es ist solide ohne schwer zu sein, das Scharnier ist fest, der Deckel lässt sich mit einer Hand öffnen, und nichts gibt nach, wenn man es hochhebt. Die matte Oberfläche ist dezent und fingerabdruckresistent — etwas, das die älteren Modelle vermissen ließen.

Es versucht nicht, wie ein MacBook auszusehen. Es sieht aus wie das, was es ist: ein fokussiertes, gut gebautes Werkzeug für Menschen, die vom Smartphone aus arbeiten wollen. Diese Selbstsicherheit in der eigenen Identität ist erfrischend.

Das Display: Das eigentliche Highlight

Wer Lapdocks schon länger verfolgt, weiß, dass das Display historisch das schwächste Glied war. Entweder war die Helligkeit mittelmäßig, die Farben wirkten ausgewaschen oder die Pixeldichte machte längeres Lesen unangenehm.

Hier ist das anders. Das Display des NexDock 2026 ist wirklich gut. Die Farben sind lebhaft ohne übersättigt zu wirken, der Kontrast ist stark, und die Helligkeit in einem gut beleuchteten Büro oder Café ist mehr als ausreichend. Wir nutzten es für Dokumentenbearbeitung, Surfen und ein paar Videokonferenzen — keine Augenbelastung, keine Beschwerden. Lange Artikel lesen oder Code schreiben fühlt sich natürlich an, nicht nach einem Kompromiss.

Der Touchscreen ist reaktionsschnell und flüssig. Wer Samsung DeX gewohnt ist per Touch zu bedienen (was die meisten anfangs tun, bevor sie zum Trackpad wechseln), wird den Übergang als nahtlos erleben.

Tastatur und Trackpad: Eine echte Verbesserung

Die Tastatur ist für längeres Tippen angenehm. Der Tastenhub ist ordentlich, das Layout ist Standard-QWERTY, und nach etwa 30 Minuten Eingewöhnung denkt man nicht mehr daran — was genau das ist, was man will. Wir haben mehrere lange E-Mails und einige Blogbeiträge darauf geschrieben, ohne Frust.

Das Trackpad ist der Bereich, in dem die Verbesserung gegenüber der Vorgängergeneration am deutlichsten spürbar ist. Es ist größer, präziser, und Zwei-Finger-Scrollen funktioniert zuverlässig. MacBook-Pro-Niveau ist es nicht, aber es ist das beste Trackpad, das wir je an einem Lapdock in dieser Preisklasse getestet haben. Wer das alte Trackpad als Hauptgrund hatte, den NexDock zu meiden — dieser Punkt ist erledigt.

Samsung DeX und Ubuntu Touch: Was wirklich funktioniert

Mit dem Galaxy Fold 5 hat sich DeX sofort verbunden — kein Herumsuchen, kein Warten. Die vollständige Desktop-Oberfläche erschien innerhalb weniger Sekunden nach dem Einstecken des USB-C-Kabels, und alles funktionierte einfach: Fensterverwaltung, Tastaturkürzel, Drag-and-Drop, Dateiverwaltung. So soll Samsung DeX sich anfühlen, und das NexDock 2026 liefert das sauber.

Mit dem Fairphone 5 unter Ubuntu Touch ist die Erfahrung nischiger, aber wirklich beeindruckend. Einen vollständigen Linux-Desktop vom Smartphone über einen Lapdock zu betreiben fühlt sich immer noch an, als sollte es nicht so gut funktionieren, wie es tatsächlich tut. Für Entwickler oder Linux-Enthusiasten macht diese Kombination das NexDock zu weit mehr als einem Produktivitätszubehör — es wird zur vollständigen Workstation in der Hosentasche.

Drei Dinge, die uns noch stören

Kein Lapdock ist perfekt, und das NexDock 2026 hat einige Eigenheiten, die man vor dem Kauf kennen sollte.

Das On Screen Display wird durch Wischen mit zwei Fingern auf dem Bildschirm gesteuert. Das funktioniert, ist aber nicht intuitiv — und mehr als einmal haben wir es versehentlich ausgelöst, während wir scrollen wollten. Eine physische Taste oder eine dedizierte Tastenkombination wäre deutlich besser.

Der HDMI-Anschluss ist nur für Eingang, nicht für Ausgang. Das bedeutet, man kann das NexDock nicht an einen externen Monitor anschließen, um das Setup zu erweitern. Für Nutzer, die am Schreibtisch mit einem größeren Bildschirm arbeiten möchten, ist das eine echte Einschränkung. Das MiraBook löst das anders und ist es wert, betrachtet zu werden, wenn HDMI-Ausgang wichtig ist.

Schließlich kommt das USB-C-Kabel auf der linken Seite heraus. Für Rechtshänder, die ihr Smartphone tendenziell rechts neben der Tastatur platzieren, führt das zu einem Kabel, das quer über den Arbeitsbereich verläuft. Es ist eine kleine Unannehmlichkeit, aber nach zwei Wochen war es etwas, das wir jedes Mal beim Hinsetzen bemerkt haben. Wer vom MiraBook kommt, wird es sofort spüren.

Für wen ist das NexDock 2026 geeignet?

Wer Samsung DeX regelmäßig nutzt und heute die beste Lapdock-Erfahrung haben möchte, findet im NexDock 2026 die stärkste Option auf dem Markt. Die Verbesserungen bei Display, Verarbeitungsqualität und Trackpad machen es zu einem deutlichen Schritt vorwärts gegenüber allem, was wir zuvor getestet haben.

Wer HDMI-Ausgang braucht oder ein Kabel auf der rechten Seite bevorzugt, sollte sich das MiraBook ansehen oder abwarten, ob NexDock das in einer zukünftigen Version behebt.

Für Ubuntu-Touch- und Android-Desktop-Nutzer ist es schlicht der beste Hardware-Begleiter, der derzeit für das Smartphone verfügbar ist.

Unser Fazit

Das NexDock 2026 verdient eine 16 von 20. Es ist nicht perfekt — die OSD-Steuerung braucht ein Überdenken, und die Kabelposition wird manche Nutzer stören — aber es ist das, was einem idealen Lapdock im Jahr 2026 am nächsten kommt. Tolles Display, solide Verarbeitung, endlich ein Trackpad, für das man sich nicht entschuldigen muss. Wer den Mobile-Only-Ansatz ernst nimmt, sollte dieses Gerät in seinem Setup haben.